Braucht man einen Plotter?

Ich mußte sehr schmunzeln, als ich den Beitrag von Heike auf ihrem Blog Papiertraumland zum Thema “Plotter kaufen – ja oder nein” gelesen habe. Wie sie auch schon richtig vermutete, da MUSS natürlich eine Antwort von mir kommen. Braucht man also einen Plotter? Wider Erwarten kommt dazu aber von mir kein “auf jeden Fall!!”. Meine Antwort lautet dagegen: “Ja, WENN….”. Und ich will Euch, und auch Dir, liebe Heike, gerne erklären, WARUM und WANN.

Werbung (Produktrezension und in eigener Sache)

Konsum will gut überlegt sein

Ich bin kein Freund von sinnlos ausgegebenem Geld. Und ja, auch ich habe die ein oder andere Errungenschaft, die tatsächlich noch ungenutzt in meinem Vorrat oder Werkzeug”schrank” schlummert. Wer kann sich schon von diesen “Fehl-” oder “Überstürzt-Käufen” freisprechen? Nun mag das bei einem Stempelchen oder einem Papier noch verschmerzbar sein. Bei einem Gerät, das je nach Ausführung an die 200 oder gar 300 Euro kostet, will so eine Anschaffung aber auf jeden Fall gut überlegt sein. Denn erstens macht es absolut keinen Sinn, so viel Geld für ein Werkzeug auszugeben, was dann irgendwo im Schrank vor sich hin staubt. Das ist rausgeschmissenes Geld, das man lieber für schöne neue Papiere oder Farben ausgegeben hätte. Und zweitens sind für das Teil jede Menge Ressourcen verbraucht worden, die dann vollkommen sinnlos verarbeitet wurden. Ist ja heutzutage auch immer eine Überlegung wert.

Ob man einen Plotter braucht, will also gut überlegt sein. Ich nehme jetzt mal Bezug auf ein paar Fragen, die Heike sich gestellt hat, und will sie mal aus meiner Sicht beantworten.

Wie oft braucht man einen?

Natürlich macht es Sinn, ein Gerät, was in der Anschaffung schon einen Batzen Geld gekostet hat, auch regelmäßig zu nutzen. Es muß aber nicht heißen, daß man NUR NOCH damit arbeitet. Ich mache regelmäßig Projekte, die ich ganz bewußt und ausdrücklich rein “von Hand” arbeite. Die machen mir genauso Spaß. Und meine Big Shot habe ich tatsächlich auch beinahe täglich in Benutzung, obwohl ich ja rein theoretisch die Cameo schneiden lassen könnte. Nicht alles jedoch läßt sich genauso gut mit dem Plotter wie mit einer Stanze schneiden. Und gerade detailliertere Motive müßte man ja auch erstmal selbst entwerfen oder halt irgendwo erwerben. Nee, da lobe ich mir doch die Stanzenindustrie, die uns immer wieder mit schönen Designs inspiriert.

Wofür braucht man einen Plotter?

Die unbestreitbare Stärke der Plotter ist ja das Schneiden in größerer Stückzahl oder unterschiedlichen Größen. Logisch kann man fast alles auch rein von Hand schneiden und falzen. Möchte man aber z.B. die Tischkärtchen für die nächste Konfirmation oder lauter identische Goodies für die Freundinnen vom Yogakurs erstellen, erleichtert einem die Maschine schlicht die Zuschneidearbeit. Falzen, kleben und verzieren muß man ja immer noch selber.

Fleißarbeit fürs Maschinchen

Maschinell oder Handgemacht?

Insofern betrachte ich die mit dem Plotter erstellten Werke immer noch als “Handarbeit”. Sonst dürfte man ja theoretisch auch keine Big Shot Stanzen oder Handstanzer verwenden, weil die einem die Ausschneiderei ja ebenfalls abnehmen.

Was kann er noch?

Nüchtern betrachtet kann so ein Plotter tatsächlich im Wesentlichen nur eine einzige Sache (das mit dem Zeichnen lasse ich jetzt mal bewußt weg, ich finde es nicht so richtig praktikabel): Ein Messer auf einem Medium hin und her bewegen. Das klingt simpel, die Frage ist jedoch, was man damit anstellt.

Im Wesentlichen: Papier, Folie oder Stoff ausschneiden. KANN man natürlich auch von Hand. Aber: kannst Du auch von Hand ein exakt passendes, mit genau 3 mm Offset-Rand Designpapier für deine Karte/Box/wasauchimmer zuschneiden? Ich meine natürlich geschwungene oder kompliziertere Formen, nichts einfach Rechteckiges. Sowas hier (das geht natürlich noch viel detaillierter):

Tee Display Sterne rosa Rückseite
Offset passend zur Grundform

Ich könnte es ehrlich gesagt nicht. Ich hätte auch nicht die Geduld dafür. Da draußen gibt es Meisterinnen des “fussy cuttings”. Ich bin definitiv keine… 😉

Das gilt übrigens auch für Stempelabdrücke, die man mit der “PixScan” Funktion (bei der Cameo/Portrait) ins System einscannen und entsprechend ausschneiden lassen kann. Für mich eine super Sache. 😀

Deine eigenen Schriftzüge

Auch lassen sich Schriftzüge in JEDER Schriftart, die auf deinem Rechner installiert ist erstellen, drucken oder sogar ausschneiden. Hier habe ich beispielsweise den “Advent”-Schriftzug erstellt plus die beiden Offsets, die dahinter liegen.

Teebeutel Adventskalender Kerzen
Frisch geschnitten…

Dadurch ergibt sich ein toller 3D-Effekt. Sowas gibt es auch als kaufbare Stanzen, ja. Aber wie cool ist es, daß DU selbst bestimmen kannst, welchen Text Du schreiben möchtest? Wenn Du ein individualisiertes Geschenk oder eine Karte erstellen willst, kannst Du zum Beispiel den Namen des Empfängers so hervorheben. Das kann KEINE Stanze!

Und weiter?

Falzlinien kann sie dir plottern. Ja, natürlich sieht man das ein bißchen (in der Regel nutzt man dafür gestrichelte Linien). Es kommt aber auch darauf an, wie tief man die schneiden läßt. Ich arbeite da tatsächlich mit der “alten” manuellen Ratschenklinge, die sich auf “Null” einstellen läßt und dann tatsächlich trotzdem die Oberfläche des Papieres ein wenig einritzt. Klar sieht eine von Hand gezogene Falzlinie eleganter aus. Aber spätestens bei geschwungenen Falzlinien (wie zum Beispiel hier bei meiner Standing Pillow Box) hat man von Hand nicht die gleiche Genauigkeit.

Übrigens bin ich sehr gespannt auf die neue Cameo 4, die einen erheblich höheren Anpressdruck generieren soll. Theoretisch müßte sie also in der Lage sein, normale Papiere zu prägen. Ich werde mir das Maschinchen bei Gelegenheit mal sehr genau anschauen und unter anderem das auch ausprobieren. Da bin ich schon sehr gespannt drauf!

Und das war’s dann schon?

Nö. Es gibt noch mehr. Zum Beispiel die Möglichkeit, sich selber Aufkleber zu erstellen. Ja, liebe Heike, das war auch einer der für Dich interessanten Punkte. Tatsächlich kann man völlig problemlos Sticker selbst entwerfen, diese ausdrucken und das Ganze dann von dem Maschinchen so wunderbar genau schneiden zu lassen, daß das Trägerpapier nicht durchtrennt wird und man den Aufkleber einfach ausgeschnitten abheben kann. DAS kann man definitiv NICHT von Hand. Da hat der Plotter die Nase vorn.

Genauso funktioniert dann natürlich auch das Schneiden von Vinyl- oder Bügelfolien. Wer da Ambitionen hat, beispielsweise die Näherinnen unter uns, die gerne individuelle Bügelmotive haben möchten, für den ist ein Plotter eine wunderbare Kreativhilfe.

Kissen
Geplotterte Flockfolie auf Kissen gebügelt

Vinyl- oder andere Folien lassen sich für die unterschiedlichsten Projekte nutzen. Du kannst Bilderrahmen als Geschenkidee verzieren, deine Wandtattoos selbst ausplottern, Schablonen schneiden lassen oder sogar Aufkleber für dein Auto selbst erstellen. Hat man erst einmal die Büchse der Pandora geöffnet, ergeben sich immer neue Ideen und Möglichkeiten. Ich bin selbst noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angelangt…

Geplotterte Vinylfolie

Welches Modell sollte man nehmen?

Ich selbst arbeite bekanntermaßen mit der Cameo (im Moment noch mit Version 3), die rein technisch identisch ist mit der Portrait. Die beiden Modelle unterscheiden sich im Prinzip nur im Format. Die Portrait kann bis A4 Format verarbeiten, die Cameo hat die 12 Zoll, also 30,48 cm Breite. Es gibt nicht nur eine 12×12 Zoll Schneidematte, sondern auch noch eine größere Version mit 12×24 Zoll. Super, wenn man auch großformatiges Papier (ich kaufe gerne 50×70 Bögen) verwendet. Zudem kann man mit der Cameo auch noch Rollenware – beispielsweise für Wandtattoos oder größere Aufkleber – verarbeiten. Über die Brother Modelle kann ich leider nicht viel sagen, da ich damit noch nie gearbeitet habe. Einen Vergleich zwischen den beiden Herstellern findet Ihr hier.

Wohin damit?

Zweifelsohne benötigt man etwas Raum für das Gerät. Für die Cameo logischerweise etwas mehr als für die kompakte Portrait. Insbesondere mußt Du darauf achten, daß für die Schneidematte im Betrieb vor und hinter der Maschine genug Platz ist.

Ich habe zwar das Glück, ein großes Bastelzimmer mein Eigen nennen zu dürfen, aber auch ich wollte die Cameo sinnvoll und platzsparend unterbringen. Insbesondere, wenn ich sie nicht benutze sollte sie mir nicht im Weg herumstehen. Und so habe ich diese Lösung für mich gefunden, vielleicht ist das auch eine Idee für Dich:

Einsatzbereit

Ich habe ein altes kleines Schränkchen auf Rollen montiert und obendrauf eine größere Platte geschraubt.

Versteckt unterm Tisch

Wenn sie nicht im Einsatz ist, verschwindet sie unter der Tischplatte. Das ist eine wunderbar platzsparende Lösung, die sich vielleicht auch bei kleinerem Platzangebot realisieren läßt.

Welchen denn nun?

Alle Geräte haben ihre Vor- und Nachteile, ihre Stärken und Schwächen. Ich kann keinen 1:1 Vergleich machen, weil ich noch nie mit einem Brother gearbeitet habe. Es gibt diverse Seiten, die hierfür Daten zusammengestellt haben. Aber basierend auf den Infos, die ich habe, gibt es einen Hauptfaktor, der mir wichtig ist.

Die Steuerung macht den Unterschied

Es gibt einen – für mich – entscheidenden Unterschied: Zusammen mit der (in der Basisversion kostenlosen) Steuerungssoftware “Silhouette Studio” ist meines Wissens die Portrait/Cameo weit flexibler und kreativer als die Brother Maschine. Bei der man – soweit ich weiß – eigentlich nur vorgefertigte Designs verarbeitet bzw. irgendwas einscannt und dann ausschneiden läßt. Da läßt mir das Silhouette Studio – insbesondere in der von mir genutzten (kostenpflichtigen) Business Edition – weit mehr Freiheiten. Natürlich kann die Brother SVG-Dateien verarbeiten (wie auch die Cameo übrigens). Um diese zu erstellen braucht man dann aber auch wieder ein separates Zeichenprogramm wie Corel Draw oder ein CAD Programm. Wer das hat und bedienen kann, prima! Dann könnte die Brother ausreichen. Wer ein günstiges (bzw. in der Basisversion sogar kostenloses) Grafikprogramm sucht, der ist mit dem Silhouette Studio besser bedient.

Silhouette Studio Bedieneroberfläche
Silhouette Studio Bedieneroberfläche

Ach und übrigens, das Argument “ich habe keine Lust, am PC zu sitzen” zieht beim Vergleich Cameo/Brother nicht. Denn auf die eine oder andere Art handelt es sich letztlich doch um computergenerierte Steuerdateien, die wie auch immer auf den Plotter übertragen werden. Nur weil man das ggf. mit einem USB-Stick machen kann und nicht ein Kabel dran hängen muß (nebenbei: ab der 3er Version kann man die Cameo auch per Bluetooth verbinden), ist deswegen ein Arbeiten gänzlich ohne PC auch nicht möglich.

Zubehör

Wenn Du Dich fragst, was Du neben der Maschine sonst noch benötigst: Nicht viel! Verbrauchsmaterialien wie Papier oder Folie, logisch. Aber sonst fast nichts.

Ich glaub, es hakt…

Willst du Vinyl- oder Bügelfolie verarbeiten, empfiehlt sich ein Entgitterhaken. Es gibt einen von Silhouette, aber da rate ich Dir: Spar Dir die Kohle! Das Teil ist gar nicht spitz genug und mit der komischen Rundung vorne auch nicht so wirklich nützlich für meine Begriffe. Lieber besorg Dir eine Zahnarztsonde (vielleicht hat dein Zahnklempner zufällig eines übrig, ansonsten bekommt man das problemlos im Internet), mit abgewinkelter Nadelspitze.

Entgitterhaken
Schöne Grüße vom Zahnklempner

Verarbeitest du nur extrem selten Folie reicht im Prinzip sogar eine einfache Stecknadel. Ist nur nicht ganz so handlich.

Rakeln?

Auch wird eine Gummirakel von Silhouette selber angeboten, die zum Entfernen von Papierresten gedacht ist. Kann man auch weglassen.

Rakeln
Rakeln – nicht zwingend notwendig

Vielleicht hast Du so eine Rakel noch von irgend einer anderen Anwendung daheim. Oder Du benutzt eine ausrangierte Kreditkarte. Oder Du machst es wie ich: benutze deine Fingernägel. Die meiner Meinung nach sowieso mattenschonendste Variante. Lediglich bei sehr vielen fitzeligen Resten auf der Matte nehme ich eine Rakel zum Abstreifen.

Und das war’s dann auch schon mit Zubehör. Rollenschneider und den ganzen Plumperquatsch muß man nicht haben. Kommen wir zu den Ersatzteilen.

Ersatzteile/Verbrauchsmaterialien

Natürlich ist so ein Plotter auch einem gewissen Verschleiß ausgesetzt. Die drei schneidenden Teile sind auch die, die gegebenenfalls ausgetauscht werden müssen: Schneidematte, Messer und Schneideleiste.

Wie oft man allerdings einen Austausch vornehmen muß, hängt sehr von den zu schneidenden Materialien und insbesondere von DEINEN Schneideeinstellungen ab. Viel zu oft höre und sehe ich, daß Matten schon nach kürzester Zeit den Geist aufgeben, Messer stumpf oder Schneideergebnisse nicht mehr zufriedenstellend sind. Das liegt in den meisten Fällen vermutlich an der falschen Nutzung. Meine Tipps und Tricks dazu werde ich bei Gelegenheit mal hier bei mir auf dem Blog zusammenstellen.

Um Euch mal einen Anhaltspunkt zu geben, hier meine Abnutzungszeiträume. Gekauft habe ich die Cameo 3 im Februar 2017, also vor gut 1,5 Jahren. Seitdem verbraucht:

Messer

Ein Automatikmesser, das zweite ist im Einsatz. Werde ich möglicherweise demnächst mal austauschen. Allerdings schneide ich auch extrem viel damit und hauptsächlich Papier, überwiegend mit 300g Gewicht. Wer nur Folien oder Aufkleber schneidet, bei dem müßte das Messer beinahe unbegrenzt halten. Zusätzlich nutze ich die alte Ratschenklinge für die Falzlinien. Das Messer habe ich schon im Vorgängermodell genutzt. Ist also fast schon uralt.

Schneideleiste

Immer noch die selbe Schneideleiste. Praktisch kein Verschleiß.

Schneidematten

Schneidematten: diverse. Die verbrauchen sich logischerweise häufiger, insbesondere wenn man derart viel damit schneidet wie ich (zuletzt 200 Stück Banderolen für Weihnachts-Giveaways). Allerdings mußte ich diese bisher auch nur ersetzen, weil irgendwann die Klebekraft nachgelassen hat. Die Schneidematten selber haben zwar nach gewisser Zeit logischerweise leichte Ritzspuren, das alleine aber wäre noch kein Grund sie auszutauschen. Momentan experimentiere ich mit speziellem Sprühkleber, um alte Matten wieder aufzufrischen. Wenn ich da sinnvolle Ergebnisse habe, lasse ich es Euch wissen. Dann bräuchte ich nicht mal mehr neue Schneidematten zu kaufen.

Der Kostenfaktor

Was also muß man ausgeben, wenn man mit einer Cameo oder Portrait arbeiten möchte?

Kauf

Den Anschaffungspreis, logischerweise. Es ist wie beim Auto. Wenn das Nachfolgemodell auf den Markt geworfen wird, bekommt man den Vorgänger oft schon günstiger. Oder man findet irgendwo einen interessanten Einführungspreis für die neue Version. Wer sich ein bißchen Zeit nimmt und Preise vergleicht, kann durchaus mal ein Schnäppchen machen. Unter Umständen wäre auch ein Gebrauchtkauf eine Option.

Verbrauchsmaterial

Daneben an Verbrauchsmaterial: je nach Nutzungshäufigkeit eine neue Schneidematte. Da gibt es auch günstigere Alternativen, kommt demnächst mal in meinen Blog.

Energieversorgung

Strom: Ja klar. Vermutlich hast Du keinen Hamster, der in seinem Rädchen daneben rennt und Dich mit Energie versorgt. Aber ehrlich: Soo ein Riesen Stromverbraucher ist das Maschinchen nun auch nicht. Da wird mit Sicherheit deutlich mehr beim Haare föhnen oder Kuchen backen verbraucht… Ich mußte jedenfalls bisher noch keinen Kredit aufnehmen, um unsere Stromrechnung zu begleichen… 😉

Schneidedateien

Ja, wenn man vorgefertigte Designs nutzen will/muß kostet das natürlich was. Das ist das Gleiche wie bei den Stempeln oder Stanzen. Da hat sich jemand hingesetzt, ist kreativ gewesen, hat etwas entworfen und für Dich bereits in eine verarbeitbare Form (Datei) gebracht. Natürlich MUSS das entsprechend bezahlt werden. Sooo furchtbar teuer sind die Dateien aber auch nicht (ich kann jetzt hier nur vom Silhouette Store sprechen), meist liegen sie bei 99 Cent oder es gibt Aktionen oder Pakete, dann wird’s noch günstiger. Der entscheidende Vorteil ist jedoch: Wenn Du selbst Dein eigener Designer wirst! Dann zahlst Du dafür GAR NICHTS! Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal ein Design gekauft habe. Ich entwerfe mir einfach alles selber. Und manchmal gibt es ja auch Freebies (zum Beispiel bei Stempeleinmaleins), da hat man tolle Designs zum Nulltarif.

Fazit

Ihr merkt, ich bin – wie nicht anders zu erwarten – begeistert von meinem elektronischen Helferlein. Und als solches betrachte ich den Plotter: Es ist ein sehr nützliches Werkzeug, was meine Kreativität noch unterstützt und auch erweitert hat.

MUSS man also so ein Gerät haben? NEIN!! Du kannst wunderbare Dinge werkeln ganz ohne elektronische Unterstützung. Aber ich bin mir sicher, WENN Du einmal angefangen hast und auch Spaß am Zeichnen am PC hast, dann wirst Du die unendlichen Möglichkeiten nicht mehr missen wollen!

So, liebe Heike ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Deiner Fragen beantworten, ob man wirklich einen Plotter braucht. Und vielleicht haben meine Ausführungen auch dem einen oder anderen Leser ein paar Argumente für oder wider Plotter an die Hand gegeben.

Falls Du/Ihr immer noch zweifelt und gerne einfach mal ausprobieren möchtet, was man mit so einem Plotter anstellen kann, für den biete ich zusammen mit der VHS Siegen jetzt noch im November, aber auch nächstes Frühjahr Workshops an. Schaut dazu einfach hier mal rein.

Das war’s für heute. Puh, jede Menge Text. Ich hoffe, niemand ist beim Lesen eingeschlafen. Ich verspreche, nächstes Mal gibt’s wieder weniger zu Lesen und mehr zum GUCKEN!

Liebe Grüße vom HirschEngelchen
Anka

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.